Produktvorstellung: Pasta aus Gragnano, aus dem schönen Kampanien

 

 

Hallo meine lieben Freunde!

Heute möchte ich Euch eine Pasta-Vorstellung machen, sozusagen! Eine Pasta, die ganz traditionell in meiner Heimat-Gegend Gragnano hergestellt wird. Gragnano ist ein Städtchen bei Neapel und mittlerweile bekannt als Europa’ s Hauptstadt der Pasta.

 

Pasta di Gragnano - Carmiano
Pasta di Gragnano – Carmiano

 

Die Pasta di Gragnano ist eine Pasta aus Hartweizengrieß, das in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts in der Region um Gragnano und Neapel erfunden wurde.

Die Herstellung geht auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Als das Königreich Neapel an Hungersnot litt, wurde die Pasta zu einem Grundnahrungsmittel.

Das Merkmal der Produktion des “weißen Goldes”, so wurde die Pasta genannt, ist der Pressvorgang durch  Bronzedüsen. Die Regionen Gragnano und Napoli boten hier die optimalen klimatischen Bedingungen für die Herstellung der Pasta. Zur Herstellung wurde und wird heute noch Quellwasser verwendet. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt nach dem Wind ausgerichtet wieder aufgebaut, um die Trocknungsbedinungen der Pasta zu optimieren.

Das ist der Grund, warum es heute noch viele Nudelfabriken in Gragnano gibt.
Und diese Erfahrung in der Pasta-Herstellung schmeckt man einfach!!

Da ich aus dieser Gegend komme, wurde ich gebeten von dem Delikatessen-Shop

LaZia  http://www.lazia.at/shop/

 

mir drei typische neapolitanische Nudel-Sorten auszusuchen, zu testen und mit mir bekannten traditionellen Rezepten aus Napoli zuzubereiten!

Diese Aufgabe war genau das Richtige für mich und ich bedanke mich an dieser Stelle herzlich an Silke von LaZia, diesen “Produkttest” mitmachen zu können.

Ich habe mich für diese drei typischen Pasta-Sorten entschieden:

Linguine al nero di seppia

Pasta di Gragnano Carmiano

 

 

Scialatelli al limone

Scialatelli al limone

 

Paccheri

Paccheri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu diesen 3 Sorten habe ich jeweils ein Rezept für Euch! 

Ich möchte hierzu für meine vegetarischen und veganen Freunde anmerken, dass ich diesen Pasta-Test und den dazu gehörigen Rezepten zu einer Zeit bereits gemacht habe, in der ich nicht vegetarisch gekocht habe. Aus diesem Grunde sind zwei der Rezepturen absolut nicht vegetarisch und auch nicht vegan. Wobei es sich bei diesen beiden Rezepten um traditionelle Rezepte aus meiner Heimat handelt. Ich arbeite daran, eventuell auch eine vegane Alternative anzubieten! Übrigens: die Pasta aus Gragnano ist in der Herstellung 100 % Vegan!! 😉 Außer die Linguine nere, diese nicht (versteht sich). Die Scialatelli und die Paccheri aber doch! 😉 Ich empfehle Euch wirklich diese Pasta-Sorten zu probieren, es lohnt sich auf jeden Fall!

 

Rezeptvorschlag für Paccheri:

 

Paccheri con le braciole napoletane

 

Paccheri con le braciulelle napoletane

  • Servings: 3
  • Difficulty: mittel
  • Print

Zutaten:

  • 500 g Paccheri
  • 2 grobe Bratwürste
  • 3 Rindsrouladen, in der Mitte halbiert
  • 3 dünne Scheiben Frühstücks-Bacon, in der Mitte halbiert
  • 6 kleine dünne Scheibchen Parmesan (könnt Ihr vom Stück prima schneiden)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 handvoll Petersilie, am besten Blattpetersilie
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1 kleine Karotte
  • 1 kleines Stückchen Sellerie
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • ½ Packung passierte Tomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Rouladen-Nadeln, Holzstäbchen oder Kochgarn

Zubereitung:

  1. Die grobe Bratwurst in mundgroße Stücke schneiden. Auf einen Teller legen.
  2. Nun die Rinderrouladen ausrollen und in der Mitte schneiden. Die halben Rinderrouladen auch auf einen Extrateller legen. So verfahrt Ihr auch mit den 3 Scheiben Frühstücksbacon.
  3. Dann kümmern wir uns um die Gemüseabteilung. Die Karotte, die Zwiebel, den Sellerie und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel und 2 Knoblauchzehen bleiben ganz. Die Karotte wird halbiert und das Selleriestück auch. Die Petersilie wird etwas zerhackt, 2 Knoblauchzehen in Scheiben geschnitten.
  4. Jetzt ist es an der Zeit die Involitini vorzubereiten.
  5. Zuerst die Scheibe etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bacon darauf legen, etwas Petersilie darauf, 3 Knoblauchscheibchen und 1 Scheibchen Parmesan verteilen. Einrollen und mit einer Rouladen-Nadel festmachen.
  6. So verfahrt Ihr jetzt mit dem restlichen Fleisch.
  7. Wenn die Involtini fertig gerollt sind, bereitet man sich einen größeren Schmortopf vor. In diesem Topf 3 EL Olivenöl erwärmen und die Rouladen darin von allen Seiten anbraten und mit 1 EL Balsamico-Essig ablöschen. Nun den Sellerie und die Karotte hinzu, gut umrühren, die 2 Dosen gehackten Tomaten und das ½ Päckchen passierte Tomaten dazu, die Zwiebel und die 2 ganzen Knoblauchzehen hinzu geben. Jetzt kommt auch die geschnittene grobe Bratwurst hinzu. Alle Zutaten vorsichtig gut durchmischen. Das Ganze kurz aufkochen lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Dann die Hitze reduzieren und für ca. 1,5 Std. köcheln lassen. Erst so gegen Schluß den Basilikum hinzu! 😉
  8. Nun ist dieser wunderbare Sugo fertig! 😉 Die Karotten, die ganzen Knoblauchzehen, den Sellerie und die Zwiebel können jetzt aus der Soße herausgenommen werden. Ich serviere diese dann separat zu der Pasta oder Spaghetti. Das Fleisch wird ebenfalls separat dazu serviert.

Rezept von: www.emmiscookin.com


Rezeptvorschlag für Linguine al nero di seppia

 

Linguine nere con calamaretti

 

 

Linguine nere con calamaretti alla napoletana

  • Servings: 5
  • Difficulty: leicht
  • Print

Zutaten:

  • 500 g Linguine nere
  • 350 g Kleine Tintenfische (TK)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 Glas Weißwein
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Chilischote

Zubereitung:

  1. Zuerst werden die aufgetauten kleinen Tintenfische in klarem Wasser gewaschen, mit einem Tuch abtrocknen. Sodann werden die Tuben in Ringe geschnitten, die Tentakeln so gelassen. Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden.
  2. In einem Schmortopf das Olivenöl leicht erwärmen. Den Knoblauch leicht glasig dünsten, Nun den Tintenfisch hinzugeben, alles gut umrühren, leicht schmurgeln lassen und salzen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Dann die passierten Tomaten hinzugeben und alle Zutaten gut mischen. Die Temperatur soll nicht hoch sein, es soll im Topf leicht schmoren. Etwas Pfeffer hinzu. Das Ganze nun für ca. 20 Minuten leicht schmurgeln lassen.
  3. In dieser Zeit die Linguine in Salzwasser al dente kochen. Wenn diese gar sind, abschütten und mit Olivenöl und etwas von der Soße gut in einer großen Schüssel vermischen. Beim Servieren dann extra noch Soße und den Fisch mit darauf geben.
  4. Wer mag, kann auch etwas schärfer rangehen und Chili darüber streuen!

Rezept von: www.emmiscookin.com


Rezeptvorschlag für Scialatelli al limone:

 

Scialatelli al limone con pomodoretti

 

Scialatelli al limone con salsetta di pomodoretti

  • Servings: 5
  • Difficulty: leicht
  • Print

Zutaten:

  • 500 g Scialatelli al limone
  • 500 g Kirschtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL italienische Kräuter
  • Olivenöl
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Wasser für die Nudeln salzen, zum Kochen bringen und die Nudeln darin al dente garen.
  2. In dieser Zeit kann man die Soße zubereiten. Die Kirschtomaten waschen, halbieren. Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden.
  3. In einer heißen Pfanne Olivenöl geben, dann die Tomaten und den Knoblauch gut darin schwenken. Vorsicht, dass der Knoblauch nicht braun wird, sonst wird das ganze sehr bitter! Mit Salz, Pfeffer würzen. Die Pfanne kurz vom Herd nehmen.
  4. Wenn die Pasta fertig ist, diese abschütten und in die Pfanne zu den Tomaten geben. Pfanne wieder erwärmen. Die Pasta gut umrühren und nun mit etwa 2 EL Butter umrühren.

Rezept von: www.emmiscookin.com



Wenn Euch meine Rezepte gefallen, dann schreibt Euch per E.-Mail ein und seid immer auf dem Neuesten!

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